Lenovo ThinkPad Edge E130, Core i3-2367M, 4GB RAM, 500GB, FreeDOS, black (3358AE3)
Facts/Features: Price-performance ratio: Quality: Support: Overall rating: 93% 4.75 of 5 based on 3 ratings and 1 user reviews.
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 ppq on 02/17/2013, 15:25 Habe das Gerät als Ersatz für mein Ideapad S205 gekauft.
Xubuntu 13.04 64bit funktioniert auf Anhieb und ohne weiteres Zutun. Es wird automatisch im UEFI-Modus installiert, wenn man die (daily-live) Desktop-CD bzw. -Stick nutzt, siehe cdimages.ubuntu.com/xubuntu. Sämtliche Hardware wird korrekt erkannt und funktioniert. Den Kartenleser habe ich noch nicht getestet, laut Lenovo kann der auch SDXC.
Einziges Manko was Xubuntu angeht: Der Bootsplash (Plymouth) hängt sich auf und muss deaktiviert werden (in der /etc/defautl/grub: GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet noplymouth").
Nun zum Gerät an sich. Verarbeitung ist top. Kein X230- oder T430-Niveau, aber Welten besser als jedes Ideapad. An das Innenleben kommt man, indem man drei Schrauben löst - schon kann man den RAM aufrüsten (DDR3 SODIMM 1333 MHz), eine mSATA-SSD einbauen (ja, das 3358AE3 hat einen freien mini-PCI-expess-Slot, volle Höhe) oder die HDD (Bauhöhe: 7 mm) ersetzen.
UMTS nachrüsten ist nur sehr schwer möglich, weil die beiden Antennenkabel im Displaydeckel fehlen.
Das Display ist nicht wirklich befriedigend, aber ausreichend für unterwegs. Die Blickwinkelstabilität ist sehr klein, vor allem wenn man den Deckel nach vorn und hinten klappt. Sonderlich hell ist es auch nicht, in der prallen Sonne arbeiten ist nicht drin. Für Innenräume (auch helle) aber genügend.
Die 1,4 GHZ ULV CPU von Intel überzeugt. Deutlich mehr Rechenleistung als mein alter AMD E-350. Vom System werden vier Kerne statt zwei erkannt, das liegt am Hyperthreading. Unter Volllast nimmt das Gerät insgesamt 20 Watt, bei typischem Betrieb um die 10. Unter Volllast hält der Akku beeindruckende 4,5 Stunden, ansonsten auch locker 6. Laut Lenovo: 8,5.
Der Akku (FRU: 45N1057, hergestellt von Sanyo) ist überhaupt das beeindruckendste an diesem Gerät. Satte 62 Wh (5,6 Ah bei 11,1 V) auf kleinstem Raum. Mein Ideapad-Akku war größer/schwerer und hatte nur 48 Wh.
Die Tastatur hat gewohnte Thinkpadqualität. Das Touchpad nervt, das habe ich deaktiviert. Der Trackpoint ist sowieso toller. Die F-Tasten liegen standardmäßig auf FN+Sondertasten. Ohne FN hat man direkt Zugriff auf die Sondertasten (Lautstärke, Helligkeit, WLAN an/aus, externes Display, ...) - im BIOS-Setup lässt sich das aber umschalten, so dass man ohne FN an die F-Tasten kommt. Und wie immer kann man auch FN und STRG vertauschen im BIOS-Setup.
Die CPU wird relativ warm (50-60°C), daher dreht der Lüfter ständig, das ist nervig. Mit tpfanco kann man unter Linux aber einstellen, dass der Lüfter bspw. unterhalb von 60°C aus ist und erst dann auf "hw-gesteuert" umschaltet. Dann ist es erträglich.
Weiterhin kann man mit tlp die Ladestopp-Schwelle einstellen. Also, dass der Akku nur bis bspw. 90% geladen wird. Das ist der Lebensdauer zuträglich, insbesondere wenn man das Gerät oft am Netzteil betreibt und keine Lust hat, den Akku rauszunehmen. Die Startschwelle (erst wenn er unter diesen Wert fällt, wird angefangen zu laden) kann man unter Linux NICHT einstellen, auch nicht mit tpacpi-bat.
Workaround: Bis auf 90% aufladen, dann die Stop-Schwelle auf bspw. 85% setzen. Dann wird der Akku auch dann nicht geladen, wenn er nach kurzem Akkubetrieb noch 87% hat und wieder ans Netzteil angeschlossen wird.
Noch ein paar Stromspar-Bootoptionen für den Grafikchip:
i915.i915_enable_fbc=1 (Bei Problemen mit externen Monitoren rausnehmen!)
i915.i915_enable_rc6=7 (Alle drei RC6-Modi aktivieren)
i915.lvds_downclock=1
drm.vblankoffdelay=1
Viel effektiver ist aber natürlich, die Bildschirmhelligkeit zu verringern und WLAN/Bluetooth zu deaktivieren wenn es nicht gebraucht wird. reply
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