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Sony Alpha 57 (EVIL) with lens AF 18-55mm 3.5-5.6 DT SAM (SLT-A57K)

Ratings and opinions for Sony Alpha 57 (EVIL) with lens AF 18-55mm 3.5-5.6 DT SAM (SLT-A57K)

Facts/Features:
Price-performance ratio:
Quality:
Support:
Overall rating: 74%
3.98 of 5
based on 5 ratings and 1 user reviews.
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  • positive Rating
    hr jiagl on 06/03/2012, 22:19

    Blitzschnell und gute Bilder

    Overall rating: (5.00)
    Ich bin von einer Alpha A200 auf die A57 umgestiegen und bereue es nicht.

    Im Vergleich zur 200er stört mich zwar, dass man in den Automatikprogrammen den ISO-Wert nicht festlegen kann.

    >> Die von der Automatik gerne verwendeten hohen ISO Werte ab 800 in Verbindung mit der dann recht starken Nachschärfung führen zum Beispiel zu unnatürlichen Hautpartien bei Portraits. Wenn man in der Einstellung P (Programmautomatik) für die selbe Aufnahme ISO 400 vorgibt und die Kamera Verschlusszeit und Blende wählen lässt, werden die selben Hautpartien deutlich natürlicher. <<

    Aber die mögliche Bildqualität bei niedrigeren ISO Werten macht das wieder wett. Diese ist meines Erachtens für eine Kamera in der Hobbyliga sehr gut. Selbst mit dem Kit-Objektiv sind gute Bilder möglich. Ich habe ein altes Minolta AF 50mm 1:1,7 und ein 24-85 probiert. Diese Bilder sind auch nicht schlecht geworden (besonders mit dem 50mm). Und obwohl diese Objektive noch keine Entfernung des Schärfebereichs an die Kamera zurückmelden können, werden die Bilder mit internem und externem Blitz (HVL-F43AM) allermeistens passend belichtet.

    Interessant beim Fotografieren mit dem Aufsteckblitz ist, dass man ihn bei Innenaufnahmen völlig falsch drehen kann und die Fotos werden dennoch recht gleichmäßig belichtet. Bei der Alpha 200 zeigte sich da sofort was der Benutzer falsch gemacht hat. Die konnte noch nichts schönrechnen. Die A57 kann es und macht es auch, was für den Normalanwender ein Vorteil ist.

    Die Auslösegeschwindigkeit ist sensationell. Man braucht bei einem Schnappschuss länger beim Reagieren, als die Kamera beim Auslösen. Ich hab mein Kind beim Spielen fotografiert. So eine hohe Trefferquote hatte ich mit der Alpha 200 nicht. Die elektronische Wasserwaage ist ein Gedicht. Ich hatte leider öfters das Problem, dass die besten Schnappschüsse zurechtgerückt werden mussten (und mir dann an den dafür nötigen Stellen der Hintergrund ausging), weil ich die Kamera schief gehalten habe. Mit der Wasserwaage ist dieses Problem beim schnellen Knipsen gelöst.

    Die Videofilme werde extrem scharf und haben auch kein nervöses Kantenflimmern oder Bildrauschen. Die Filmqualität der bisher verwendeten Panasonic HDC-SD66 ist im Vergleich dazu bedenklich schlecht. Leider ist der Fokussiermotor des Standardobjektivs deutlich auf dem Film zu hören. Ich werde mir ein externes Mikro für den Blitzschuh zulegen, weil ich vor habe öfters zu filmen. Der klappbare Bildschirm, welcher es erlaubt die Kamera in Bodennähe zu halten und dann noch zu erkennen, was man knipst, ist eine geniale Sache.

    Warum es zwei Automatikprogramme gibt und warum die Menütaste als Einzige so positioniert ist, dass sie mit der linken Hand gedrückt werden will erschließt sich mir nicht. Aber ich werde mich schon noch daran gewöhnen.

    Dank des Sony.at User Forums bin ich auch dahinter gekommen, wie ich die Kamera dazu bewegen kann, auch in den Automatikprogrammen eine SPOT-AF Messung zu machen. Es muss zuerst die Objektverfolgung ausgeschaltet werden, dann wird die AF zur SPOT-Taste.
    So kann man bei Bedarf das Schärfebereichslotto im Automatikbetrieb umschiffen.

    Obwohl die Bedienung sehr Einsteigerlastig ist und ich mich doch zu den fortgeschrittenen Hobbyfotografen zählen würde, glaube ich, dass ich mit der Kamera für mich eine gute Wahl getroffen habe.

    Ich wollte mir als Immerdrauf-Objektiv das Sony 16-50 1:2.8 zulegen, aber wie ich jetzt beim Kitobjektiv bemerkt habe, wäre ein Tick mehr Brennweite super. Jetzt tendiere ich zum Sigma 17-70 1:2.8-4.0. Ich glaube das Sigma wäre ein guter Kompromiss aus Lichtstärke und Brennweite am Teleende.
    Bubblereply

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