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Lian Li PC-V352B black

Ratings and opinions for Lian Li PC-V352B black

Facts/Features:
Price-performance ratio:
Quality:
Support:
Overall rating: 59%
3.38 of 5
based on 4 ratings and 2 user reviews.
Product recommendations:
75.00% recommend this product.
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Showing 2 user reviews
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  • negative Rating
    colossus on 03/17/2011, 11:29

    Zu viel erwartet.

    Overall rating: (2.50)
    Ich bastle jetzt seit beinahe 15 Jahren an IBM-PCs und kompatiblen herum, und habe in dieser Zeit mehr als eine Hand voll Computergehaeuse (fuer AT und ATX) selbst besessen und noch viele, viele mehr fuer bekannte mit entsprechendem Innenleben befuellt. Auch Lian Li ist mir nicht fremd, hatte ich doch vor knapp 5 Jahren einen Lian Li PC70 mit Wasserkuehlung fuer meinen damaligen Pentium 4. Seitdem habe ich auch eine Schwaeche fuer das Design dieser Marke - der V352b hat es mir wieder einmal angetan, sodass ich wirklich die freche Summe von fast 140 Euro ausgegeben habe, um meine GNU/Linux-Workstation in diesen kleinen Wuerfel packen zu koennen.

    Oh und was habe ich dabei geflucht!

    Natuerlich ist bei diesen Abmessungen mit einigen Kompromissen beim Einbaukomfort zu rechnen, aber das ist gar nicht die primaere Ursache meines Aergers. Um an die Laufwerksschaechte ranzukommen, muss man die Seitenteile abschrauben. Die winzigen Philips-Schrauben, die diese an das Aluminiumskelett des Gehaeuses heften, sind nicht nur fuer jeden handeslueblichen Kreuzschraubendreher ungeeignet, sondern auch noch augenscheinlich aus einer Art Aluminium-Kaugummi-Legierung, und dementsprechend schnell beim Teufel, wenn man mit einem nicht ganz passenden Werkzeug drangeht. Erst mit einem skalpellartigen Schlitzschraubenzieher ist es mir letztendlich gelungen, diese kleinen Biester (die ab Werk auch noch VIEL zu fest angezogen waren) zum Nachgeben zu bewegen.

    Das "Handbuch" des Gehaeuses (ein viersprachiger Zettel mit einigen schematischen Zeichnungen darauf, wie man an die Laufwerkskaefige gelangt etc.) schweigt sich leider voellig darueber aus, wie die Konstrukteure sich die Kabelfuehrung im winzigen Innenleben ihres Machwerks vorgestellt haben. Nachdem der Mainboardschlitten gerne auch mal ein paar Millimeter neben seinem eigentlich angedachten Platz in die Schienenkonstruktion einrastet, und durch die kurzen Kabel fuer z. B. die (auch gedrosselt viel zu lauten!) 120mm-Frontgehaeuseluefter oder die Front-Audio-Ports nicht im vollstaendig verkabelten Zustand aus der Huelle geschoben werden kann, durfte ich gut die Haelfte der fitzeligen Arbeit im Inneren doppelt verrichten. Am Ende musste ich auch noch den hinteren 80mm-Luefter ausbauen, der die 3.5"-Laufwerke mit Frischluft soll. Meine Intel-SSD darin habe ich fuer den Geschmack der Lian Li-Designer naemlich etwas zu weit hinten verschraubt, und da der rueckseitige Luefter etwas in das Gehaeuse hineinragt, war das unangesteckte Dortbelassen des Luefters aufgrund der zweifelsohne notwendigeren SATA-Verkabelung an dieser Stelle unmoeglich. Merken tut man das freilich erst ganz am Ende, wenn man den Mainboardschlitten an seine endgueltige Position schieben will. Korrigierbar waere das durch den Ausbau des 3.5"-Laufwerkskaefigs gewesen und Nachjustierung der Verschraubungsposition der SSD gewesen. Aber dafuer muss man - ja, das ist wirklich wahr - den Mainboardschlitten ganz aus dem Gehaeuse ziehen, und deshalb auch alle Kabel wieder vom Board loesen. VOELLIG verrueckt. Nun klafft einfach ein kreisrundes Loch im hintersten Winkel meines PCs, durch das man auf meine SSD sehen kann - der Fangrill haelt namelich auch nicht ohne installierten Luefter im Kaefig.

    Ich wuerde dieses Gehaeuse sicher nicht wieder kaufen, und werde es wohl - nach diesem K(r)ampf gestern Abend - auch nie wieder auseinandernehmen.
    Bubblereply
  • positive Rating
    hr jiagl on 01/23/2011, 22:14
    Ich habe ein 30cm tiefes Regal eines schwedischen Möbelhauses und wollte einen Rechner darauf abstellen. Nach längerer Suche bin ich auf diesen Würfel gestoßen. Das Gehäuse steht um 90° nach links gedreht im Regal und die DVD-Lade fährt aus dem Regal heraus. Passt wie die die sprichwörtliche Faust aufs Auge!

    Typisch für Lian-Li Gehäuse ist, dass die Bleche sehr genau bearbeitet, nahezu gratfrei und stark genug sind, um nicht durch die Vibrationen der Festplatte zu musizieren.

    Die Idee, das Motherboard auf einer Lade aus dem Rechner herauszuziehen, ist ganz nett. Die Umsetzung bietet jedoch noch reichlich Platz für Verbesserungen. So sind die frontseitigen Audioanschlusskabel so kurz, dass man, wenn das Board die Anschlüsse ganz in der Ecke hat, das Seitenteil herunternehmen muss um nach dem Einschieben der Lade den Stecker auf dem Motherboard anzustecken (beim Herausnehmen natürlich umgekehrt).

    Hinten am der Lade ist ein Lüfter angebracht um die Festplatten zu kühlen. Das Anschlusskabel muss um einen Steg am Gehäuse geführt werden, da es sonst eingeklemmt wird. Da das Kabel nicht besonders lang ist, muss das beim Hineinschieben der Lade gemacht werden.

    Hier wäre es nett, wenn Lian-Li ein Gitter beigelegt hätte. Für diejenigen die den nach hinten überstehenden Lüfter gar nicht haben wollen. Ich habe meine Festplatte mit einem Sharkoon HDD Vibe-Fixer unter dem optischen Laufwerk in einen 5,25" Einschub eingebaut. Der eigentliche Festplattenrahmen ist leer.

    Der Anschluss des optischen Laufwerks würde einfacher gelingen, wenn beim Einschub unten ein Stück ausgestanzt wäre um die Kabel in Richtung Motherboard zu verlegen.

    Bei der Power-Led ist ein dreipoliger Stecker montiert. Auf den beiden Äußeren sind die Kabel, der Mittlere ist leer. Mein Motherboard hatte einen zweipoligen Anschluss mit nebeneinanderliegenden Stiften. Nach einigem Herumfummeln konnte ich einen Pin des dreipoligen Steckers herausziehen und in den mittleren, freien Platz hineinschieben. Soweit ich weiß, wurden diese Anschlüsse vor Ewigkeiten von Intel standardisiert. Ich habe schon einige Rechner zusammengebaut, aber mit den Led-Kabeln hat bisher immer alles gepasst.

    So, das war die Auflistung von all dem was nicht gut ist. Wie man sieht, sind das alles Kleinigkeiten, wenn man wie ich vor hat den Rechner längere Zeit nicht mehr zu öffnen. Dann hat man ein tolles Gehäuse um sein ganz spezielles Platzangebot auszunutzen.

    Für den Zusammenbau sollte man sich jedenfalls etwas länger Zeit nehmen, als bei einem leicht zugänglichen Midi Tower.

    Bubblereply

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