Netgear ReadyNAS Duo v2 RND2000, Gb LAN (RND2000-200EUS)
Facts/Features: Price-performance ratio: Quality: Support: Overall rating: 94% 4.79 of 5 based on 12 ratings and 3 user reviews.
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 *JPT* on 02/09/2013, 12:46 Edit: Umpf, mit so viel liebe Formatierung eingefügt, und jetzt wertet der die nicht aus. Besser lesbar unter dem Link ganz rechts oben: "Bewertungen im Forum lesen"
Ich wollte mir ein NAS kaufen, um ein Datensicherungskonzept umzusetzen, sowie einen kleinen Linux-Server zu haben, der diverse kleine Sachen hosten kann.
Leider klappt das bisher noch nicht so toll. Hier also meine
<h3>Erfahrungen als Bastler</h3>
<h4>Root Zugriff</h4>
Installiert wird ein verkrüppeltes Debian Squeeze.
Man kann mit wenig Aufwand ein SSH Plugin installieren und sich dann als Root auf der Kiste einloggen. Damit erlischt allerdings jegliche Bereitschaft seitens Netgear, Support zu leisten. (was aber nicht wirklich wichtig ist, da so eine Hotline davon vermutlich eh keine Ahnung hat)
<h4>Debian Package Management</h4>
Man kann nun mittels APT beliebige Pakete installieren (wenn man Glück hat).
Man kann auch APT update/upgrade aufrufen um das System zu aktualisieren. *Autsch* Keine gute Idee!
Netgear hat es leider versäumt seine Änderungen an den Paketen (Versionen der Form -netgear1) vernünftig auf einem eigenen Server zu hosten und die Abhängigkeiten passend einzurichten. Resultat: es werden einige Pakete durch Debian-Versionen ohne Netgear-Anpassung ersetzt.
Schlimmer noch, die Jungs haben Dateien von einem in ein anderes Paket verschoben (betrifft samba), damit kollidiert die Aktualisierung und APT ist erst mal blockiert, man kann nichts mehr installieren. Lösen konnte ich das Problem bisher nicht. Ich denke ich muss erst mal Samba deinstallieren um es dann in anderer Version wieder installieren zu können.
Außerdem läuft die Mysql-Datenbank nicht mehr, weil er sie nun unter einem anderen Useraccount ausführen möchte (admin statt mysql). Setzen von /etc/mysql/my.cnf user=mysql hat bisher nicht geholfen. Ich muss wohl das System nochmal komplett neu machen und vor dem apt upgrade eine sicherung ziehen, damit ich sehe was geändert wurde.
<h4>Partitionierung</h4>
Die Paritionierung geht zu Anfang nur über die GUI, da praktisch Systeminstallation und Partitionierung voneinander abhängig sind.
Leider wird auch im JBOD-Modus ein RAID angelegt, was ich aus folgenden Gründen nicht gut finde:
- Man kann die Platte nicht einfach in einem andern Rechner einlegen und mounten, falls der NAS mal kaputt sein sollte.
- ich möchte mein eigenes Backup-Konzept umsetzen, selbst ein RAID *mit* Redundanz halte ich eher für die Vorgaukelung einer Scheinsicherheit.
Resultat im JBOD Modus sind mehrere GPT-Partitionen:
<ul>
<li>vermutlich ein RAID-Mirror mit ca 4 GB für das Betriebssystem.
<li>500 MB RAID (mirror?) swap
<li>Der Rest RAID ohne Redundanz
</ul>
Nichts genaueres weiss ich leider nicht, denn es sind drei verschiedene fdisk-Programme installiert, alle drei verweisen aber auf GParted zur Bearbeitung von GPT-Partitionstabellen. Sehr sinnvoll, warum sind die dann installiert?
<h4>Installation eines anderen Betriebssystems</h4>
Noch nicht ausprobiert. Hängt davon ab, ob ich ihn dazu kriege ein Installationsimage zu booten und über Netzwerk auf die GUI zugreifen kann. Debian sollte aber laufen, da eigentlich nur recht wenige Pakete tatsächlich verändert wurden.
<h3>Zur Hardware</h3>
<ul>
<li>Geht von selbst nicht in den standby, bzw Lüfter bleibt immer an.
<li>Bisher habe ich es nicht geschafft, ihn über den Knopf in Standby zu schalten oder runterzufahren. Vielleicht mal RTFM (Handbuch lesen)
<li>Lüfter für einen 80er recht laut, und auch die Vibrationen der Platten übertragen sich stark auf das Gehäuse. Nur wenige mm mehr hätten Platz gelassen für eine vernünftige Entkopplung
<li>Nicht nur Meckern: Das Gehäuse ist sehr robust, macht einen hochwertigen Eindruck und verfügt über eine extrem gute Belüftung.
<li>256 MB RAM sind absolut ausreichend, eine ARM-Installation ohne X scheint weeeesentlich weniger RAM zu benötigen als zb ein Standard-Ubuntu auf dem PC.
</ul>
<h3>Fazit</h3>
<ul>
<li>Gute, solide Hardware um sie in der hintersten Ecke zu verstauen, wo man sie nicht hört und hoffentliche nie wieder anfassen muss.
<li>Die Debian Installation ist sehr unsauber. Es ist u.a. nicht möglich, regelmäßige Sicherheitsupdates aus dem Debian-Repo zu ziehen.
<li>Auch im JBOD Modus sind die Daten in RAID-Partitionen abgelegt, auf die man im Notfall nicht so einfach zugreifen kann
</ul>
Ich halte es nicht für sinnvoll, meine Daten ausschliesslich diesem RAID anzuvertrauen. (gut, das sollte man wohl eh nicht)
<strong>PS: Bitte bei dieser Beurteilung berücksichtigen: Dies ist mein erstes NAS und ich bezweifle, dass Wettbewerber in der Disziplin "für Bastler geeignet" besser abschneiden. </strong>
reply  gh99 on 02/09/2013, 00:16 Die Installation ist einfach und zügig - kein Technikwissen erforderlich. Wenn man eine gebrauchte HDD verwendet, ist eine Löschung aller dort angelegter Partitionen erforderlich. Das muß man mit einem PC erledigen und ist vor der Installation auszuführen. Es ist vorteilhaft im GUI die Arbeitsgruppe von "VOLUME" auf "WORKGROUP" zu ändern, um das NAS im explorer durchsuchen zu können. Andernfalls muß immer RAIDAR aufgerufen werden um eine explorer-verbindung mit dem NAS herzustellen.
Zusätzliche Add-on findet man auch bei ReadNasXtra im web.
Für den Preis ein sehr zufriedenstellendes NAS. reply  brunomuehl on 01/04/2013, 17:17 Ich habe mittlerweile zwei dieser Systeme im Einsatz. Eines davon läuft seit ca. vier Monaten nonstop. Die Festplatten schalten bei Nichtnutzung nach 5 Minuten ab (läßt sich einstellen). Die Geschwindigkeit liegt im GB-LAN bei ca. 50 MB/s - kein Rekord, aber für schnellere Systeme muß man ein vielfaches ausgeben. Auch ein plötzlicher Stromausfall ist für dieses Gerät kein Problem. Die 3 TB Festplatten von Seagate werden unterstützt. Das Gerät ist recht robust gebaut und auch entsprechend schwer - so wie man es von Netgear gewohnt ist.
Wie gesagt: die Systeme laufen einwandfrei.
Einzig die Installation ist ein wenig kompliziert. Eine deutsche Anleitung gibt es leider nicht. Dafür ist der Support spitze!
Einstellen läßt sich alles mögliche, z.B. verschiedene Nutzer mit unterschiedlichen Zugriffsrechten etc.
Insgesamt ein hervorragendes NAS für diesen Preis! reply
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