"VORSICHT FALLE! Unbedingt AGB's lesen !!"Liebe Leserin,
Lieber Leser!
bevor sie bei ACOM kaufen und sich über ein Schnäppchen freuen, seien sie sich bewußt:
Hier sind eisfkalte Geschäftemacher am Werk, denen der einzelne Kunde völlig egal ist. Verkäufer sind freundlich, aber nur bemitleidenswerte Marionetten der Geschäftsleitung. Wenn es um Rückgabe / Kulanz geht, haben sie keine Entscheidungskompetenz. Die Geschäftsleiter sind knallhart, von oben herab, lassen einen wissen, dass sie über die Masse Geschäfte machen sagen einem ins Gesicht "man käme ja ohnehin wieder, weil's am billigsten ist" Kulanzfälle /Garantiefälle betrachten sie von vorne herein als verlorene Kunden!
Rückgabe nur unter Zahlung von deftigen Abschlagsprozenten möglich, beim Internethandel laut Auskunft der Geschäftleitung bis 25%, im Geschäft bei Abholung bis 15%!!
Begründung:
Über Geizhals wurden wir auf die Seite vom ACOM aufmerksam, da wir nach einem Samsung X20 gesucht hatten. Wir haben dieses Gerät im Laden selbst abgeholt. Im Laden selbst gab es das Samsung X20 als Vorführer nicht. Überhaupt stehen dort nur 5 Notebooks verloren in einer Vitrine.
Erst nach intensivem Drängen hat uns der Verkäufer ein Samsung X20 Notebook ausgepackt und eingeschaltet. Es erschien der Windows Insatllationsschirm um die Installation abzuschließen. Der Händler wollte das Gerät die Installation nicht fortsetzten lassen, so dass wir das Gerät insgesamt im Laden nur 3-4 Minuten sehen konnten. Wir haben es dann für 1325 mitgenommen.
Zuhause habe wir sämtliche Folien am Gerät belassen (Alle Ausgänge Be- und Entlüftungsschlitze sind ausgespart), das Gerät eingeschaltet, die Windows Installation abgeschlossen und das Gerät zum ersten Mal SXGA Auflösung und in einem ruhigen Raum betrachten können. Das Display war katastrophal asymetrisch ausgeleuchtet (Unten heller Balken, rechte Seite viel zu dunkel) und hat wenn nicht korrigiert einen deutlichen Blaustich (Prüfen: Bildschirmhintergrund einmal weiß wählen und bei verschiedenen Helligkeiten betrachten, schwarz einstellen und bei hellster Stufe betrachten!!).
Die Festplatte ist deutlich zu hören, der Lüfter läuft von Anbeginn deutlich hörbar - für ein Centrino-Notebook ein Unding, aber wahrscheinlich der Wärme der X600 Grafikkarte geschuldet (Lüftung ist allgemein ein Samsung-Problem!!). Der viel gelobte Silent-Modus ist ein Witz: Unter dem Leistungsmonitor von Windows kann man verfolgen, dass der Prozessor nicht wie behauptet runtergetaktet wird, sonden bei Rechenanforderungen auch im Silentmodus bei vollen 1.6 GHz läuft. Das Gerät wird dabei sehr warm, bei Ausschalten des Silentmodus läuft der Lüfter sehr hochtourig.- Kurz: Ein Samsung-Witz.
Darauf hin haben wir uns entschlossen, das Notebook am nächsten Werktag zurückzugeben. Windows hatten wir nicht aktiviert, keine der Software-DVDs entsiegelt, keine sonstige Software installiert. Der Rechner wurde von uns ca. 2 Std. betrieben.
Die Rückgabe gestaltete sich zum Drama: Keiner der Verkäufer wollte uns/konnte eigenverantwortlich die Rücknahme durchführen. Der Geschäftleiter wurde gerufen, es folgte eine Quälende Verhandlung, in denen wir uns von seiner Seite massiver Vorwürfe zu erwehren hatten, wir hätte ja nicht von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, das Gerät ausgiebig zu testen. Unsere Einwände, dass wir das Gerät niemals in voll funktionsfähigem Zustand sehen konnten (siehe oben), ließ er nicht gelten. Er unterstellte uns, wir hätten icht danach verlagt. Währenddessen standen Mitarbeiter / Kunden / Geschäftspartner betreten daneben. Schließlich teilte uns der Geschäftleiter mit, dass das Gerät nur unter einer Abschlagszahlung von 10% zurücknähme, wenn sein Service es für 1A befinde. Dies sein schon großzügig, beim Internethandel wäre der Abschlag höher. Nach entsprechender Bestätigung durch den Service erneute Diskussionen über eine möglicher Weise von uns verschwiegene Aktivierung von Windows. Das Gerät wurde erneut ausgepackt, gestartet, begutachtet. Wir sollten das Gerät doch bei E-bay versteigern (Risiko, da ebay-Unkosten bei erzieltem Verkaufspreis ~ 50 und Gerät bei e-bay schon ab 1429 zum Sofortkauf angeboten wurde. Ende der Geschichte: Statt 1325 nur 1190 zurückerhalten. Hinweise, wir hätten als Student das Geld nicht so dicke beantwortete der Geschäftsmann mit dem Hinweis, er sei nicht das Bafög-Amt....-Soviel zur Kulanz dieses Geschäfts, von der entwürdigenden Behandlung durch den Geschäftleiter einmal ganz abgesehen.
Nun entscheiden sie selbst, ob sie hier kaufen wollen, direkt oder per Internet. Notebook on 03/30/2005, 19:49 |